DJI Mavic Pro Rückkehr von Reparatur

Mein Mavic Pro ist diesen Donnerstag endlich wieder bei mir angekommen. Ich hatte ihn am 22.02. zur Reparatur eingeschickt, weil auf der rechten Kameraseite eine Unschärfe festzustellen war. Dieser Fehler tritt anscheinend häufiger auf, wenn man das Internet durchstöbert. Zusammenhängt es anscheinend mit dem Aufbau der Linse. Diese ist in 7 Linsengruppen unterteilt und wenn nur eine davon einen Bruchteil falsch sitzt, entstehen solche Randunschärfen. Wirklich Schade, dass hier nicht gleich beim Einbau der Cam eine entsprechende Kontrolle erfolgt. Würde dies nämlich passieren, könnten solche Fehler ganz einfach vermieden werden.

Naja jedenfalls ist am 27.02. der Copter in der Niederlande eingetroffen und am 16.03. nach mehrmaliger Nachfrage wieder bei mir angekommen. Hätte ich nicht nachgefragt, würde ich wahrscheinlich immer noch warten. Auf jeden Fall habe ich einen komplett neuen Mavic Pro erhalten, hatte extra Fotos von den Seriennummer gemacht, um das kontrollieren zu können. 🙂

Die Verarbeitung ist wieder sehr gut, allerdings sind die Motorarme im zusammengeklapptem Zustand etwas lockerer würde ich sagen. Aber das ist zu vernachlässigen, so lange die Kamera nun ordentlich Fotos liefert. Das Wetter spielt bei uns leider überhaupt nicht mit. Dauerregen die ganze Zeit. Heute Morgen zwischen 7:30 und 9:00 Uhr war mal eine Pause und ich habe es gleich ausgenutzt.

Eine Randunschärfe kann ich nicht mehr erkennen und bin mit dem Ergebnis echt zu frieden.

Leider habe ich dafür ein neues Problem, der Copter driftet um die Yaw-Achse. Das war beim ersten, genauso wie beim zweiten Akku heute festzustellen. Also habe ich gerade die (IMU) ACC- und Gyro-Sensoren und die Sticks vom Controller neu kalibriert. Den Compass werde ich vor dem nächsten Flug auf der Wiese kalibrieren. Hoffentlich ist das Problem damit behoben, ich bin gespannt. Im Netz habe ich schon wieder so viele schlechte Dinge dazu gelesen.

Allerdings haben die Sensoren vor dem Start alle grüne Werte geliefert, so dass ich eigentlich „ready to go“ war.  Im Active Track Modus war das Verhalten zudem auch nicht wirklich festzustellen. Ich hoffe daher erstmal das Beste.

DJI Mavic Fürstenwalde Gewerbegebiet Goodyear Dunlop – 2.7K

Zum Schluss noch ein paar Imperessionen vom heutigen Flug. Nichts besonderes, aber wie ich finde doch ein schöne Perspektive mit dem Gewerbegebiet im Vorder- und der Stadt im Hintergrund.

DJI Mavic Pro Einführung und Grundeinstellung

In dieser Woche ist nach sehr langer Wartezeit endlich mein DJI Mavic Pro eingetroffen und ich bin schon begeistert. Entschieden habe ich mich für die standard Variante und nicht für das Combo Paket. Ich finde, einen zweiten Akku kann man sich auch so zulegen und die Tasche bekommt man überall günstiger. Von daher finde ich den Preisunterschied von 300€ nicht gerechtfertigt und würde somit eindeutig zur Standard Combo greifen.

Die Verpackung ist eine Pappbox, die man im Notfall auch für den Transport nutzen kann. Mit der Zeit wird der Karton aber in Mitleiderschaft gezogen und sollte daher auf jeden Fall gegen eine Tasche getauscht werden. Zum meinem ersten Zubehör für den Mavic Pro hatte ich bereits hier geschrieben.

Der Zusammenbau beschränkt sich auf das Ausklappen der Motorarme und Aufsetzen der Props per Schnellverschluss. Vor dem ersten Einschalten auf jeden Fall wieder die Props demontieren und im Anschluss den Controller einschalten. Auf dem Handy die DJI GO4 App installieren und ebenfalls vor Einschalten des Copters starten. Zum Schluss nicht vergessen die Schutzkappe der Cam und den Gimbalschutz zu entfernen!

Jetzt kann der Copter über den Knopf auf dem Akku mit zweifachem Drücken eingeschaltet werden. Einfaches Drücken zeigt den Akkuladezustand des Akku an. So wie man es bereits von anderen Coptern der DJI Familie kennt. Nach dem Einschalten, wird der Controller eine Verbindung aufbauen und in der App wird der Mavic automatisch aufgerufen. Im Anschluss auf GO Fly drücken und es sollte ein Bild von der Cam angezeigt werden. Ist das nicht der Fall muss der USB Anschluss in den Entwickleroptionen unter Anroid auf RNDIS (USB Ethernet) gestellt werden. So war es zumindest bei meinem Samsung S4 notwendig.

In der Regel folgt nun schon die erste Aufforderung zum Firmwareupdate. Wenn nicht, habt ihr Glück und die aktuellste Firmware ist bereits installiert. Ansonsten das Update durchführen lassen.

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DJI Politik und DJI Mavic Zubehör

Es ist wirklich traurig wie bei DJI hantiert wird. Ich habe letztes Jahr im Oktober den Mavic Pro bei Globe Flight vorbestellt. Das ist inzwischen fast vier Monate her und Globe Flight ist ein offizieller DJI Vertriebspartner in Deutschland. Also denkt man sich doch, diese Händler werden etwas bevorzugt behandelt. Leider ist das aber nicht so!  Oder besser gesagt, nicht mehr so! DJI möchte anscheinend seinen eigenen Weg gehen und ein entsprechendes Vertriebsnetz aufbauen. Das Netzt besteht im Prinzip schon, nur dass es derzeit noch keine Läden gibt. In Shanghai wurde Ende 2016 der erste Store eröffnet und das zeigt eindeutig die Tendenz bzw. wohin es gehen soll.

Die derzeitigen Vertriebspartner werden wohl oder übel Ihre Stellung verlieren, wenn DJI in jedem Land entsprechend Stores ansiedelt und der Kunde dort bevorzugt behandelt wird. Aktuell bekommt man das auch schon sehr gut mit, lieber die Kunden bei sich halten, als Vertriebspartner zu bedienen und damit deren Kunden glücklich zu machen. Anfang des Jahres hat DJI nämlich damit geworben, wer bis zum 18.01 bestellt, bekommt ihn noch im Januar zugesandt! Da fragt man, sich wozu man vorbestellt, wenn diese Vorbestellung nichts Wert ist. Ich habe jedenfalls meine Bestellung bei GF storniert und direkt bei DJI neubestellt. Einen Tag später hatte ich die Versandbestätigung für den DJI Mavic Pro. Das ist doch wirklich ein Scherz dachte ich mir, aber freue mich natürlich ihn endlich zu bekommen. Leider weiß DJI auch genau, dass die Kunden nicht wegrennen werden, weil sie einfach ungeschlagen sind, was die Technik im Quadrocoptersegment angeht.

Als erstes Zubehör für den Mavic habe ich mir im Forum aus Flexfilament, weil ich das nicht hatte, einen Schutz für die Sticks drucken lassen. Der wird einfach oben drauf gesteckt und schütz die Sticks vor seitlichen Bewegungen. Man kann die Sticks anscheinend auch abziehen, dieser Mechanismus wird aber mit der Zeit sicherlich ausgenuddelt und dann lieber so.

Die zweite Anschaffung war der RcGeek 4in1 Mavic Charger. Der kann vier Batterien gleichzeitig laden und ist mit rund 27€ im Vergleich zu anderen um einiges günstiger. Ich bin gespannt! (Nachtrag, leider nicht zu empfehlen, funktioniert, aber die Stecker für die Akkus machen nicht lange mit)

Dann habe ich mir auch gleich noch eine , einen Ersatzakku von ebay und zusätzlich noch den Lenshood (Sonnenschutz) gedruckt. Damit habe ich im Prinzip die Flymore Combo von DJI, habe aber insgesamt nicht soviel bezahlt und sogar einen 4in1 Charger dabei, statt dem Charger Dock von DJI bei dem jeweils nur ein Akku geladen werden.

Wenn ich Glück habe, kommt der Copter noch am Wochenende bei mir an. Denke aber mal, ich habe wie immer Pech und er kommt erst Anfang nächster Woche. Vorbereit bin ich auf jeden Fall. 🙂

Nachtrag:

Den Lenshood habe ich inzwischen gegen eine gekaufte eingetauscht, weil die genau das Grau vom Copter hat und daher besser aussieht. Sehr oft fliege ich damit sowieso nicht, wird sonst mehr als Schutz verwendet. Weiterhin habe ich mir eine Lipotasche für den zweiten und dritten Akku gekauft.

Außerdem wurden zwei Hardcases für Copter und Controller gekauft. Ich finde die Lösung perfekt, weil der Copter auf diese Weise sicher im Rucksack platziert werden kann und man keine extra Tasche mit sich herumtragen muss. Es gibt auch ein etwas günstigeres Set, aber leider nicht in Schwarz.

Zum Sunshade und meiner Tablethalterung habe ich einen extra Beitrag geschrieben. Diese Lösung hat sich bis jetzt als sehr gut herausgestellt und werde daher dabei bleiben.

Weiteres Mavic Pro Zubehör, darunter auch Motoren, Motorarme, Mitteil sowie Unterteil des Frames findet ihr ebenfalls bei Banggood.

Mini X Quad Rage 180 – Aufbau erster Teil

Nachdem ich nun etwas Pech mit meinem Micro X Rage 130 hatte, habe ich mit dem Aufbau vom Mini X Quad Rage 180 begonnen. Beim 130er waren die ESC wohl eine falsche Wahl, jedenfalls bekomme ich sie nicht mit oneshot125 zum laufen. Über PWM laufen sie, aber auch mehr schlecht als recht. Ich habe nun nochmal die Racestar 6a ESC bestellt und muss dann entsprechend umbauen.

Da mir der Rush 180 schon so gut gefallen hat, ich aber die X-Form vom Rage besser finde, wollte ich auch den nochmal in der 180er Größe aufbauen. Der Vorteil liegt hier ganz klar im Schubverhältnis. Die 180er sind für mich immer die ersten vollwertigen Quads, d.h. die können auch locker eine Gopro oder andere Actioncams tragen. Unter der 180er Größe wird das aktuell schwer! Zudem sind die Frames in dieser Größe, wie die Micro eigentlich unverwüstlich. Der Aufbau ist für 4s konzipiert, wird also nochmal eine andere Hausnummer zum Rush 180 der mit 3s geflogen wird. Außerdem werden 3-Blatt Props verbaut, die auch ihren Beitrag leisten werden. 🙂

Teileliste im Detail

Der Frame beinhaltet alle notwendigen Teile für den Aufbau und es gibt sogar zwei unterschiedliche Varianten. Eine Lowrider- und eine normale Version mit durchgängiger Topplate. Die Verarbeitungsqualität ist super. Begonnen habe ich wie immer mit dem Verlöten der ESC am Stromverteiler (PDB). Das PDB macht einen echt guten Eindruck und bietet neben den Anschlüssen für die ESC, einen Stromwandler für 12v und 5v. Die Cam sowie das Naze32 bekommen somit direkt vom PDB ihren Strom, was ein sauberen Aufbau ermöglicht.

Die Motoren muss ich noch zwecks Drehrichtung testen, bevor diese verlötet werden können. Ich bin auch dabei ein Timelapse-Video vom kompletten Aufbau zu erstellen. Das reiche ich nach, sobald ich fertig bin.

Die Emax 2205 2600kv machen ebenfalls einen sehr guten Eindruck und sind sauber gewickelt. Laut Reviews und Bewertungen sind die Motoren durchaus beliebt und ich bin gespannt wie sie laufen. Optisch sehen sie auf jeden Fall hochwertig aus und machen einen qualitativ erstklassigen Eindruck.

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