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FrSky Taranis Q X7 im Vergleich zur Taranis 9XD

Die FrSky Taranis Q X7 ist nun endlich auf dem Markt und ergänzt wunderbar die Produktpalette der Taranis-Familie. Einzuordnen ist sie unter der Taranis 9XD, allerdings nicht wirklich darunter. Ich würde Sie fast auf eine Stufe mit der Taranis 9XD stellen. Sie bietet z.B. gegenüber der 9XD eine wesentlich bessere Menüführung. Das Menü an sich ist identisch aufgebaut, aber es kann nun mit einem Drehrad und nur 3 Button (Menü, Enter, Exit) durchblättert werden. Dadurch sind Eingabe und Änderungen für das jeweilige Modell wesentlich schneller möglich.

Weiterer Vorteil ist Kompatibiltät in Bezug auf den Modellspeicher zur Taranis 9XD. Es können also einfach die Modelle von der 9XD auf die Q X7 kopiert werden, ohne weitere Einstellungen vornehmen zu müssen. Damit fällt der Wechsel schon einmal ein großen Schritt leichter. Ich habe inzwischen weit über 10 Modelle auf der Taranis und würde mich ärgern, alle neu erstellen zu müssen. Über den Modulschacht auf der Rückseite können die bekannten externen Module z.B. für DSMX, Flysky usw. verwendet werden. Dadurch kann man wie gewohnt eigentlich alle Modelle mit der Taranis Q X7 steuern.

Als Nachteil würde ich das etwas kleinere Display mit geringer Auflösung sehen. In den Youtube-Videos scheint das aber keinen Nachteil zu sein. Das Display ist wie bereits geschrieben kleiner und braucht daher weniger Pixel in der Auflösung (128×64 Pixel). Dafür soll das Display bei Tageslicht besser abzulesen sein.

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Neue Luftfahrtgesetze bzw. Neuregelung für Modellflieger

Bereits letztes Jahr hatte ich zur Petition aufgerufen und damit versucht meinen Beitrag zur eventuellen Abänderung der Gesetzesvorlage zu leisten. Leider hat die Petition ihren Zweck dahingehend nicht wirklich erfüllt, obwohl die geforderten 120.000 Unterschriften zusammengetragen wurden. Mit der Neureglung für den gesamten Flugmodellsport ergeben sich zahlreiche Änderungen für den privaten und kommerziellen Luftverkehr im nicht angemeldetem Luftraum. Die kommerzielle Schiene wird dabei, gegenüber den privaten Modellfliegern, ordentlich gestärkt. Die Privaten hingegen haben zukünftig mit stärkeren Auflagen als bisher zu rechnen und werden teilweise enorm in ihrem Hobby eingeschränkt. Die wesentlichen Fakten habe ich versucht in der folgenden Übersicht darzustellen. Die genauen Regeln folgen im Anschluss. Das neue Gesetz soll im  Laufe des Jahres in Kraft treten.

Wesentliche Regelungen des Entwurfs:

  1. Kennzeichnungspflicht: Alle Flugmodelle und unbemannten Luftfahrtsysteme ab einer Startmasse von mehr als 0,25 kg müssen künftig gekennzeichnet sein, um im Schadensfall schnell den Halter feststellen zu können. Die Kennzeichnung erfolgt mittels Plakette mit Namen und Adresse des Eigentümers.
  2. Kenntnisnachweis: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen ab 2 kg–Kilogramm ist künftig ein Kenntnisnachweis erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch a) gültige Pilotenlizenz, b) Bescheinigung nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (auch online möglich), Mindestalter: 16 Jahre c) Bescheinigung nach Einweisung durch einen Luftsportverein (gilt nur für Flugmodelle), Mindestalter 14 Jahre. Die Bescheinigungen gelten für 5 Jahre. Für den Betrieb auf Modellfluggeländen von Luftsportvereinen mit Aufstiegserlaubnis (AE) und Flugleiter ist kein Kenntnisnachweis erforderlich und die 100m Grenze muss nicht eingehalten werden.
  3. Erlaubnisfreiheit: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen unterhalb einer Gesamtmasse von 5 kg ist grundsätzlich keine Erlaubnis erforderlich. Der Betrieb durch Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, z.B. Feuerwehren, THW, DRK etc., ist generell erlaubnisfrei.
  4. Erlaubnispflicht: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen über 5 kg und für den Betrieb bei Nacht ist eine Erlaubnis erforderlich. Diese wird von den Landesluftfahrtbehörden erteilt.
  5. Chancen für die Zukunftstechnologie: Gewerbliche Nutzer brauchten für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen bisher eine Erlaubnis – unabhängig vom Gewicht. Künftig ist für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen unterhalb von 5 kg grundsätzlich keine Erlaubnis mehr erforderlich. Zudem wird das bestehende generelle Betriebsverbot außerhalb der Sichtweite aufgehoben. Landesluftfahrtbehörden können dies künftig für Geräte ab 5 kg erlauben.
  6. Betriebsverbot: Ein Betriebsverbot gilt künftig für Flugmodelle und unbemannte Luftfahrtsysteme
    • außerhalb der Sichtweite für Geräte unter 5 kg;
    • in und über sensiblen Bereichen, z.B. Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Anlagen und Einrichtungen wie JVAs oder Industrieanlagen, oberste und obere Bundes- oder Landesbehörden, Naturschutzgebieten;
    • über bestimmten Verkehrswegen;
    • in Kontrollzonen von Flugplätzen (auch An- und Abflugbereiche von Flughäfen),
    • in Flughöhen über 100 Metern über Grund. Dieses Verbot gilt nicht auf Modellfluggeländen.
    • über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 kg beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen. Ausnahme: Der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen Rechten Betroffene stimmt dem Überflug ausdrücklich zu,
    • über 25 kg (gilt nur für „Unbemannte Luftfahrtsysteme“).

    Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von den Verboten zulassen, wenn der Betrieb keine Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs oder die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere eine Verletzung der Vorschriften über den Datenschutz und über den Naturschutz darstellt und der Schutz vor Fluglärm angemessen berücksichtigt ist. Insbesondere bei einem geplanten Betrieb außerhalb der Sichtweite lässt sich die Genehmigungsbehörde eine objektive Sicherheitsbewertung vorlegen.

  7. Ausweichpflicht: Unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle sind verpflichtet, bemannten Luftfahrzeugen und unbemannten Freiballonen auszuweichen.
  8. Einsatz von Videobrillen: Flüge mithilfe einer Videobrille sind erlaubt, wenn sie bis zu einer Höhe von 30 Metern stattfinden und das Gerät nicht schwerer als 0,25 kg ist oder eine andere Person es ständig in Sichtweite beobachtet und in der Lage ist, den Steuerer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Dies gilt als Betrieb innerhalb der Sichtweite des Steuerers.

weiterführende Links

DIY Bilderrahmen für Backlit Folie

Mein Avian Q500 ist jetzt seit knapp einem halben Jahr verkauft und im letzten Jahr sind damit nochmal sehr schöne Fotos entstanden. Daher wollte ich mir als Erinnerung wenigstens eins drucken lassen, aber nicht einfach nur auf Leinwand, sondern als Backlit Folie. Nach dem was man im Netz so findet und sieht, gefällt mir der Effekt der Hintergrundbeleuchtung sehr gut, weil die Fotos nochmal lebendiger und die Farben wirklich wirken, als wäre ein Sommertag. Weiterer Vorteil vom selbst gebauten Bilderrahmen ist, man kann jederzeit seine Fotos austauschen. Das nicht genutzte Foto wird zusammengerollt und im Schrank verstaut, geht mit Leinwänden beispielsweise schlecht. Wer also eine kreative Lösung der Präsentation besonderer Flugfotos sucht, ist hier richtig.

Die Rahmen für die Hintergrundbeleuchtung sind allgemein schweineteuer und daher stand sofort fest, ihn selber zu bauen. Benötigt werden folgende Sachen. Die Maße sind natürlich abhängig vom Bild, in meinem Fall 60x20cm für ein Panoramafoto.

Was brauchen wir:
  • Holzleisten 4×2,4cm und davon (2x 24cm + 2x 60cm)
  • Milchglas Plexiglasscheibe (60x20cm)
  • 3mm Sperrholzpappe als Rückwand (60x20cm)
  • 2x Schaschlikspieße
  • LED Band Warmweiß (bei BG gibt es 5m für 2,57€)
  • 1x Netzteil 12v
  • Holzleim

Die Materialkosten liegen somit gerade einmal bei 10-20€, jedenfalls weit entfernt von den Preisen für einen Fertigrahmen.

Begonnen habe ich mit der Sperrholzplatte für die Rückwand, daran wurden über Eck (90 Grad Winkel) eine kurze und lange Holzleiste verleimt. Anschließend wurde die Milchglasplatte in die Mitte gelegt und die anderen beiden Stücken Holz verleimt. Für das Aushärten und in Form halten wurde Kreppband verwendet. Das kann man hinterher easy wieder entfernen und sorgt für den nötigen Halt.

Damit die Milchglasplexiplatte nicht in den Rahmen rutscht oder gedrückt werden kann, wurden jeweils in den Ecken und in der Mitte eingekürzte Schaschlikspieße (ca. 3,3cm) verwendet. Die sind schön klein und lassen bei Beleuchtung keine dunklen Flecken im Bild entstehen. Wenn das Milchglas später eingesetzt wird, sollte es in etwa 1-2mm tief einsinken.
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NEU im Programm – Midge 100

Thorsten war schon wieder fleißig und hat einen neuen Microcopter Midge 100 gezeichnet. Er ist sogar schon im Shop erhältlich, obwohl ich gerade einmal den Rage 130 bekommen habe. Der wird in den nächsten Tagen aber auch bei smartshapes im Angebot aufgenommen.

Der Midge 100 macht ein soliden Eindruck und erinnert doch sehr an die Tiny Whoops, nur mit dem Vorteil von einem optimalen Aufbau. Wie gewohnt wird mit hochwertigem CFK gearbeitet und es gibt ein paar nette Features. Die AIO Cam hat einen Halter bekommen, der auch mit zwei Adapterplatten auf der aktuellen Microcopterfamilie (Micro-H, Micro-X, Micro Hex und Stealth) passt. Zudem werden jetzt immer Aluspacer, statt bisher Kunststoffspacer beigelegt. Das sieht nicht nur besser aus, sondern hält auch im Falle eines Crashes um einiges mehr aus.

Geflogen wird dieser Microcopter im Gegensatz zu vielen anderen mit brushless Motoren (1103 oder 1104). Das ist auf jeden Fall ein Vorteil in Bezug auf Schub und Lebensdauer der Motoren. Dadurch, dass die Motoren nicht in einem Duct laufen können sie mehr Schub erzeugen und der Copter sollte sich somit agiler fliegen lassen. Durch den Aufbau mit dem „inneren“ Kreis wird der Copter sehr stabil, weil die Ausläufer so nicht nur in der Mitte mit einander verbunden sind. Clevere Idee und fällt auf den ersten Blick überhaupt nicht auf.

Mir gefällt das Konzept sehr gut, ein brushless Microcopter im Tiny Whoop Stil mit 100mm Motor zu Motor. Der ist für Wohnung und Garten genau richtig. Davon werde ich hoffentlich auch noch einen aufbauen.