Archiv der Kategorie: News

Facebook Seite für Luftbildaufnahmen

Ich habe vor knapp 2 1/2 Monaten bei Facebook mit einer Seite für Lufbildaufnahmen aus Fürstenwalde und der Umgebung begonnen und veröffentliche dort regelmäßig neue Luftbilder bzw. Luftbildaufnahmen und Videos. Neben den Heimatregionen sind dort auch Fotos von meinen Ausflügen z.B. nach Polen oder Kroatien zu finden. Das aktuellste Foto ist letzte Woche bei meinem Ausflug nach Boizenburg, kurz vor der Elbe, entstanden.

Vielleicht habt ihr Interesse, ich freue mich über jeden Abonennten. 🙂

https://www.facebook.com/Luftbilder.Luftaufnahmen.Fuerstenwalde/

Meine Bastelwerkstatt ist fertig aufgebaut

Ich war die letzten Monate nicht untätig und habe meine Werkstatt ordentlich vorangetrieben. Bereits Ende letzten Jahres hatte ich den Boden vorbereitet und entsprechend mit Recycling-Bauschutt verdicht und anschließend mit Terrassenplatten belegt. Danach folgte der Aufbau des Grundgerüsts aus 14cm Balken. Ich habe absichtlich die Stärke gewählt, weil die Innenwände und Decke entsprechend mit 14cm Dämmung (Knauf 0,35er Dämmwert – Hausstandard) gefüllt werden sollten.

Nachdem das Grundgerüst stand, wurde eine Folie unter den Balken eingezogen und von innen einmal herum mit Beton versiegelt. Der Beton dient dabei mehr dem Halt der Folie und das sich kein Viehzeug dorthin verirren kann. Die entstandenen 20cm Freiraum im Boden wurden ebenfalls entsprechend gedämmt.

Im Anschluss folgte das Dach in einfacher Schalbrettkonstruktion, auf die anschließend Kaltschweißbahn und normale Oberlage (Dachpappe) verlegt wurden. Die Wandverkleidung außen wie innen erfolgte mit 26mm OSB Platten. Zwischen den OSB Platten findet die Dämmung ihren Platz. Nach Abzug der Wände habe ich eine Grundfläche von 7,5m² bei 2,55m Raumhöhe.  Weiterlesen

FrSky Taranis Q X7 im Vergleich zur Taranis 9XD

Die FrSky Taranis Q X7 ist nun endlich auf dem Markt und ergänzt wunderbar die Produktpalette der Taranis-Familie. Einzuordnen ist sie unter der Taranis 9XD, allerdings nicht wirklich darunter. Ich würde Sie fast auf eine Stufe mit der Taranis 9XD stellen. Sie bietet z.B. gegenüber der 9XD eine wesentlich bessere Menüführung. Das Menü an sich ist identisch aufgebaut, aber es kann nun mit einem Drehrad und nur 3 Button (Menü, Enter, Exit) durchblättert werden. Dadurch sind Eingabe und Änderungen für das jeweilige Modell wesentlich schneller möglich.

Weiterer Vorteil ist Kompatibiltät in Bezug auf den Modellspeicher zur Taranis 9XD. Es können also einfach die Modelle von der 9XD auf die Q X7 kopiert werden, ohne weitere Einstellungen vornehmen zu müssen. Damit fällt der Wechsel schon einmal ein großen Schritt leichter. Ich habe inzwischen weit über 10 Modelle auf der Taranis und würde mich ärgern, alle neu erstellen zu müssen. Über den Modulschacht auf der Rückseite können die bekannten externen Module z.B. für DSMX, Flysky usw. verwendet werden. Dadurch kann man wie gewohnt eigentlich alle Modelle mit der Taranis Q X7 steuern.

Als Nachteil würde ich das etwas kleinere Display mit geringer Auflösung sehen. In den Youtube-Videos scheint das aber keinen Nachteil zu sein. Das Display ist wie bereits geschrieben kleiner und braucht daher weniger Pixel in der Auflösung (128×64 Pixel). Dafür soll das Display bei Tageslicht besser abzulesen sein.

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Neue Luftfahrtgesetze bzw. Neuregelung für Modellflieger

Bereits letztes Jahr hatte ich zur Petition aufgerufen und damit versucht meinen Beitrag zur eventuellen Abänderung der Gesetzesvorlage zu leisten. Leider hat die Petition ihren Zweck dahingehend nicht wirklich erfüllt, obwohl die geforderten 120.000 Unterschriften zusammengetragen wurden. Mit der Neureglung für den gesamten Flugmodellsport ergeben sich zahlreiche Änderungen für den privaten und kommerziellen Luftverkehr im nicht angemeldetem Luftraum. Die kommerzielle Schiene wird dabei, gegenüber den privaten Modellfliegern, ordentlich gestärkt. Die Privaten hingegen haben zukünftig mit stärkeren Auflagen als bisher zu rechnen und werden teilweise enorm in ihrem Hobby eingeschränkt. Die wesentlichen Fakten habe ich versucht in der folgenden Übersicht darzustellen. Die genauen Regeln folgen im Anschluss. Das neue Gesetz soll im  Laufe des Jahres in Kraft treten.

Wesentliche Regelungen des Entwurfs:

  1. Kennzeichnungspflicht: Alle Flugmodelle und unbemannten Luftfahrtsysteme ab einer Startmasse von mehr als 0,25 kg müssen künftig gekennzeichnet sein, um im Schadensfall schnell den Halter feststellen zu können. Die Kennzeichnung erfolgt mittels Plakette mit Namen und Adresse des Eigentümers.
  2. Kenntnisnachweis: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen ab 2 kg–Kilogramm ist künftig ein Kenntnisnachweis erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch a) gültige Pilotenlizenz, b) Bescheinigung nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (auch online möglich), Mindestalter: 16 Jahre c) Bescheinigung nach Einweisung durch einen Luftsportverein (gilt nur für Flugmodelle), Mindestalter 14 Jahre. Die Bescheinigungen gelten für 5 Jahre. Für den Betrieb auf Modellfluggeländen von Luftsportvereinen mit Aufstiegserlaubnis (AE) und Flugleiter ist kein Kenntnisnachweis erforderlich und die 100m Grenze muss nicht eingehalten werden.
  3. Erlaubnisfreiheit: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen unterhalb einer Gesamtmasse von 5 kg ist grundsätzlich keine Erlaubnis erforderlich. Der Betrieb durch Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, z.B. Feuerwehren, THW, DRK etc., ist generell erlaubnisfrei.
  4. Erlaubnispflicht: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen über 5 kg und für den Betrieb bei Nacht ist eine Erlaubnis erforderlich. Diese wird von den Landesluftfahrtbehörden erteilt.
  5. Chancen für die Zukunftstechnologie: Gewerbliche Nutzer brauchten für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen bisher eine Erlaubnis – unabhängig vom Gewicht. Künftig ist für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen unterhalb von 5 kg grundsätzlich keine Erlaubnis mehr erforderlich. Zudem wird das bestehende generelle Betriebsverbot außerhalb der Sichtweite aufgehoben. Landesluftfahrtbehörden können dies künftig für Geräte ab 5 kg erlauben.
  6. Betriebsverbot: Ein Betriebsverbot gilt künftig für Flugmodelle und unbemannte Luftfahrtsysteme
    • außerhalb der Sichtweite für Geräte unter 5 kg;
    • in und über sensiblen Bereichen, z.B. Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Anlagen und Einrichtungen wie JVAs oder Industrieanlagen, oberste und obere Bundes- oder Landesbehörden, Naturschutzgebieten;
    • über bestimmten Verkehrswegen;
    • in Kontrollzonen von Flugplätzen (auch An- und Abflugbereiche von Flughäfen),
    • in Flughöhen über 100 Metern über Grund. Dieses Verbot gilt nicht auf Modellfluggeländen.
    • über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 kg beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen. Ausnahme: Der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen Rechten Betroffene stimmt dem Überflug ausdrücklich zu,
    • über 25 kg (gilt nur für „Unbemannte Luftfahrtsysteme“).

    Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von den Verboten zulassen, wenn der Betrieb keine Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs oder die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere eine Verletzung der Vorschriften über den Datenschutz und über den Naturschutz darstellt und der Schutz vor Fluglärm angemessen berücksichtigt ist. Insbesondere bei einem geplanten Betrieb außerhalb der Sichtweite lässt sich die Genehmigungsbehörde eine objektive Sicherheitsbewertung vorlegen.

  7. Ausweichpflicht: Unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle sind verpflichtet, bemannten Luftfahrzeugen und unbemannten Freiballonen auszuweichen.
  8. Einsatz von Videobrillen: Flüge mithilfe einer Videobrille sind erlaubt, wenn sie bis zu einer Höhe von 30 Metern stattfinden und das Gerät nicht schwerer als 0,25 kg ist oder eine andere Person es ständig in Sichtweite beobachtet und in der Lage ist, den Steuerer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Dies gilt als Betrieb innerhalb der Sichtweite des Steuerers.

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