Archiv der Kategorie: DJI Mavic Pro

DJI Mavic Pro Tablet-Halter und Sunshade

Hi, nach längerer Pause,  wegen leider nicht erfreulicher familieninterner Sachen melde ich mich endlich mal wieder. Heute habe ich mir für den DJI Mavic Pro einen Tablethalter von Thingiverse gedruckt und bin begeistert. Denn das ist der erste Halter, der das Tablet, eigentlich egal wie groß, unter dem Hauptdisplay platziert. Damit sind beide Displays, also das vom Controller und das vom Tablet gleichzeitig einsehbar. Ich selber nutze inzwischen ein Ipad Mini 2 und bin damit sehr zu frieden. Seitdem ich das verwende, hatte ich keinerlei Aussetzer mehr, die ich zuvor mit Android doch immer wieder hatte. Mit Litchi war es eindeutig besser, aber ich möchte gerne die DJI GO 4 App und Hangar360 verwenden. Außerdem liefert das Ipad mit 8″ ein größeres und helleres Display gegenüber herkömmlichen Smartphones.  Der Akku hält auch ewig, ich kann locker 6-8 Flüge absolvieren. Da hätte mein Samsung S4 schon lange des Geist aufgegeben.

Der Halter ist schnell und leicht zu drucken. Ok, knapp 3 Stunden hat das Drucken gedauert, für die Größe aber in Ordnung. Gedruckt wurde mit 0.25 Layer, 0,20% Infill und ohne Support oder Raft.

Auf den gedruckten Halter wird anschließend die Hülle des Tablets geklebt. Empfohlen wird Epoxidharz, hatte ich aber leider nicht zur Verfügung, daher ich mich für Powerbond Spiegeltape entschieden und das hält auch super. Mal schauen wie lange, zur Not ändere ich das nochmal ab.

Zusätzlich habe ich mir von PGYTech ein Sunshade für ordentlich sonnige Tage gekauft.  Zur Mittagszeit, wenn die Sonne sehr hoch steht, kann sie doch schon sehr störend sein und hier hilft der Sonnenschutz für den Mavic Pro wirklich optimal. Bei Banggood gibt es das Teil in unterschiedlichen Größen für Handys. Wer ein Ipad hat, muss auf ein Angebot von ebay zurückgreifen.

Zu guter Letzt hat das Ipad eine Mattfolie bekommen. Die hilft auf jeden Fall ebenfalls sehr gut. Bei bewölktem Himmel bekommt man es am besten mit. Somit bin ich jetzt für den Sommer optimal ausgestattet. 🙂 Ach, die kleinen Standfüße für Start und Landung in hohem Gras habe ich vergessen. Kosten nicht die Welt und habe sie daher für den Notfall gekauft.

Meine Video und Gimbal Settings für DJI Mavic Pro

Ich habe meinen DJI Mavic Pro nun gute zwei Monate im Einsatz und kann jetzt nach einigem Testen meine Erfahrungen zu den Videoeinstellungen mit euch teilen. Zuerst ist es empfehlenswert einen ND-8 und/oder einen ND-16 Filter zu kaufen. Diese dunkeln das Bild ab und sorgen somit für eine längere Belichtungszeit. Die verlängerte Belichtungszeit sorgt für bessere Übergänge bei Drehungen im Flug. Das Bild wirkt dadurch einfach ruhiger. Als Faustformel gilt, Video mit 30FPS sollten mit einem Shutter von 1/60 aufgenommen werden. Ich komme mit dem ND-8 Filter auf 1/120 und bin damit zufrieden. Für Tests habe ich mir aber auch noch einen ND-16 FIlter gekauft.

Gefilmt wird inzwischen eigentlich immer in 2.7K mit 30FPS (NTSC) und 60Hz. 4K Aufnahmen wären noch besser, aber meine Home-PC macht da beim Schneiden nicht mehr richtig mit. Es ruckelt in der Vorschau einfach zu sehr.

Als Weißabgleich habe ich „sunny“ eingestellt, da ich so gut wie immer bei gutem sonnigem Wetter fliegen gehe. Fliegt ihr bei wolkigem Wetter, müsst ihr den Wert entsprechend anpassen.

D-Cinelike finde ich als Colorprofile immer noch sehr gut, auch wenn der D-Log Mode inzwischen überarbeitet wurde. Art wird ebenfalls von vielen genutzt, aber das ist auch immer ein Stück weit Geschmackssache.

Zuletzt habe ich das Profil Custom ausgewählt und die Schärfe sowie den Kontrast auf -1 beschränkt. Die Sättigung habe ich auf 0 belassen. Bei Objekten wie Dächer oder Strukturen die sich bei geringer Flughöhe schnell wiederholen, empfiehlt es sich die Schärfe auf -2 zu ändern. Das Bild sollte dann nicht mehr so stark „flickern“.

-1 ; -1 ; 0 (Schärfe, Kontrast, Sättigung)

Für ruhige und cinematische Drehungen mit dem Copter sind noch ein paar weitere Einstellungen notwendig. Man kann natürlich auch den Tripod- oder Cinematic-Mode wechseln und damit aufzeichnen. Ich finde aber auch im Normalflug sollten die Bewegungen ruhig und sanft erfolgen und daher habe ich die YAW Sensitivity auf 50% und den Expo auf 0,20 geändert, Foto anbei.

Zum Schluss habe ich den Start/Stop Buffer auf 8 herunter gesetzt und den Pitch Speed des Gimbals auf 15 gesenkt. Dadurch macht das Gimbal schöne ruhige Bewegungen und bleibt nicht abrupt stehen.

Noch als Tipp, fast immer muss das Gimbal nach erster Kalibrierung von Hand nachkorrigiert werden. Dazu habe ich mir einfach eine Wasserwage auf den Boden gestellt, den Copter davor gerade ausgerichtet und anschließend das Gimbal entsprechend korrigiert. Ich muss es auf -0,1/-0,2 korrigieren, dann ist der Horizont gerade.

DJI Mavic Pro Rückkehr von Reparatur

Mein Mavic Pro ist diesen Donnerstag endlich wieder bei mir angekommen. Ich hatte ihn am 22.02. zur Reparatur eingeschickt, weil auf der rechten Kameraseite eine Unschärfe festzustellen war. Dieser Fehler tritt anscheinend häufiger auf, wenn man das Internet durchstöbert. Zusammenhängt es anscheinend mit dem Aufbau der Linse. Diese ist in 7 Linsengruppen unterteilt und wenn nur eine davon einen Bruchteil falsch sitzt, entstehen solche Randunschärfen. Wirklich Schade, dass hier nicht gleich beim Einbau der Cam eine entsprechende Kontrolle erfolgt. Würde dies nämlich passieren, könnten solche Fehler ganz einfach vermieden werden.

Naja jedenfalls ist am 27.02. der Copter in der Niederlande eingetroffen und am 16.03. nach mehrmaliger Nachfrage wieder bei mir angekommen. Hätte ich nicht nachgefragt, würde ich wahrscheinlich immer noch warten. Auf jeden Fall habe ich einen komplett neuen Mavic Pro erhalten, hatte extra Fotos von den Seriennummer gemacht, um das kontrollieren zu können. 🙂

Die Verarbeitung ist wieder sehr gut, allerdings sind die Motorarme im zusammengeklapptem Zustand etwas lockerer würde ich sagen. Aber das ist zu vernachlässigen, so lange die Kamera nun ordentlich Fotos liefert. Das Wetter spielt bei uns leider überhaupt nicht mit. Dauerregen die ganze Zeit. Heute Morgen zwischen 7:30 und 9:00 Uhr war mal eine Pause und ich habe es gleich ausgenutzt.

Eine Randunschärfe kann ich nicht mehr erkennen und bin mit dem Ergebnis echt zu frieden.

Leider habe ich dafür ein neues Problem, der Copter driftet um die Yaw-Achse. Das war beim ersten, genauso wie beim zweiten Akku heute festzustellen. Also habe ich gerade die (IMU) ACC- und Gyro-Sensoren und die Sticks vom Controller neu kalibriert. Den Compass werde ich vor dem nächsten Flug auf der Wiese kalibrieren. Hoffentlich ist das Problem damit behoben, ich bin gespannt. Im Netz habe ich schon wieder so viele schlechte Dinge dazu gelesen.

Allerdings haben die Sensoren vor dem Start alle grüne Werte geliefert, so dass ich eigentlich „ready to go“ war.  Im Active Track Modus war das Verhalten zudem auch nicht wirklich festzustellen. Ich hoffe daher erstmal das Beste.

DJI Mavic Fürstenwalde Gewerbegebiet Goodyear Dunlop – 2.7K

Zum Schluss noch ein paar Imperessionen vom heutigen Flug. Nichts besonderes, aber wie ich finde doch ein schöne Perspektive mit dem Gewerbegebiet im Vorder- und der Stadt im Hintergrund.

DJI Mavic Pro Einführung und Grundeinstellung

In dieser Woche ist nach sehr langer Wartezeit endlich mein DJI Mavic Pro eingetroffen und ich bin schon begeistert. Entschieden habe ich mich für die standard Variante und nicht für das Combo Paket. Ich finde, einen zweiten Akku kann man sich auch so zulegen und die Tasche bekommt man überall günstiger. Von daher finde ich den Preisunterschied von 300€ nicht gerechtfertigt und würde somit eindeutig zur Standard Combo greifen.

Die Verpackung ist eine Pappbox, die man im Notfall auch für den Transport nutzen kann. Mit der Zeit wird der Karton aber in Mitleiderschaft gezogen und sollte daher auf jeden Fall gegen eine Tasche getauscht werden. Zum meinem ersten Zubehör für den Mavic Pro hatte ich bereits hier geschrieben.

Der Zusammenbau beschränkt sich auf das Ausklappen der Motorarme und Aufsetzen der Props per Schnellverschluss. Vor dem ersten Einschalten auf jeden Fall wieder die Props demontieren und im Anschluss den Controller einschalten. Auf dem Handy die DJI GO4 App installieren und ebenfalls vor Einschalten des Copters starten. Zum Schluss nicht vergessen die Schutzkappe der Cam und den Gimbalschutz zu entfernen!

Jetzt kann der Copter über den Knopf auf dem Akku mit zweifachem Drücken eingeschaltet werden. Einfaches Drücken zeigt den Akkuladezustand des Akku an. So wie man es bereits von anderen Coptern der DJI Familie kennt. Nach dem Einschalten, wird der Controller eine Verbindung aufbauen und in der App wird der Mavic automatisch aufgerufen. Im Anschluss auf GO Fly drücken und es sollte ein Bild von der Cam angezeigt werden. Ist das nicht der Fall muss der USB Anschluss in den Entwickleroptionen unter Anroid auf RNDIS (USB Ethernet) gestellt werden. So war es zumindest bei meinem Samsung S4 notwendig.

In der Regel folgt nun schon die erste Aufforderung zum Firmwareupdate. Wenn nicht, habt ihr Glück und die aktuellste Firmware ist bereits installiert. Ansonsten das Update durchführen lassen.

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DJI Politik und DJI Mavic Zubehör

Es ist wirklich traurig wie bei DJI hantiert wird. Ich habe letztes Jahr im Oktober den Mavic Pro bei Globe Flight vorbestellt. Das ist inzwischen fast vier Monate her und Globe Flight ist ein offizieller DJI Vertriebspartner in Deutschland. Also denkt man sich doch, diese Händler werden etwas bevorzugt behandelt. Leider ist das aber nicht so!  Oder besser gesagt, nicht mehr so! DJI möchte anscheinend seinen eigenen Weg gehen und ein entsprechendes Vertriebsnetz aufbauen. Das Netzt besteht im Prinzip schon, nur dass es derzeit noch keine Läden gibt. In Shanghai wurde Ende 2016 der erste Store eröffnet und das zeigt eindeutig die Tendenz bzw. wohin es gehen soll.

Die derzeitigen Vertriebspartner werden wohl oder übel Ihre Stellung verlieren, wenn DJI in jedem Land entsprechend Stores ansiedelt und der Kunde dort bevorzugt behandelt wird. Aktuell bekommt man das auch schon sehr gut mit, lieber die Kunden bei sich halten, als Vertriebspartner zu bedienen und damit deren Kunden glücklich zu machen. Anfang des Jahres hat DJI nämlich damit geworben, wer bis zum 18.01 bestellt, bekommt ihn noch im Januar zugesandt! Da fragt man, sich wozu man vorbestellt, wenn diese Vorbestellung nichts Wert ist. Ich habe jedenfalls meine Bestellung bei GF storniert und direkt bei DJI neubestellt. Einen Tag später hatte ich die Versandbestätigung für den DJI Mavic Pro. Das ist doch wirklich ein Scherz dachte ich mir, aber freue mich natürlich ihn endlich zu bekommen. Leider weiß DJI auch genau, dass die Kunden nicht wegrennen werden, weil sie einfach ungeschlagen sind, was die Technik im Quadrocoptersegment angeht.

Als erstes Zubehör für den Mavic habe ich mir im Forum aus Flexfilament, weil ich das nicht hatte, einen Schutz für die Sticks drucken lassen. Der wird einfach oben drauf gesteckt und schütz die Sticks vor seitlichen Bewegungen. Man kann die Sticks anscheinend auch abziehen, dieser Mechanismus wird aber mit der Zeit sicherlich ausgenuddelt und dann lieber so.

Die zweite Anschaffung war der RcGeek 4in1 Mavic Charger. Der kann vier Batterien gleichzeitig laden und ist mit rund 27€ im Vergleich zu anderen um einiges günstiger. Ich bin gespannt! (Nachtrag, leider nicht zu empfehlen, funktioniert, aber die Stecker für die Akkus machen nicht lange mit)

Dann habe ich mir auch gleich noch eine , einen Ersatzakku von ebay und zusätzlich noch den Lenshood (Sonnenschutz) gedruckt. Damit habe ich im Prinzip die Flymore Combo von DJI, habe aber insgesamt nicht soviel bezahlt und sogar einen 4in1 Charger dabei, statt dem Charger Dock von DJI bei dem jeweils nur ein Akku geladen werden.

Wenn ich Glück habe, kommt der Copter noch am Wochenende bei mir an. Denke aber mal, ich habe wie immer Pech und er kommt erst Anfang nächster Woche. Vorbereit bin ich auf jeden Fall. 🙂

Nachtrag:

Den Lenshood habe ich inzwischen gegen eine gekaufte eingetauscht, weil die genau das Grau vom Copter hat und daher besser aussieht. Sehr oft fliege ich damit sowieso nicht, wird sonst mehr als Schutz verwendet. Weiterhin habe ich mir eine Lipotasche für den zweiten und dritten Akku gekauft.

Außerdem wurden zwei Hardcases für Copter und Controller gekauft. Ich finde die Lösung perfekt, weil der Copter auf diese Weise sicher im Rucksack platziert werden kann und man keine extra Tasche mit sich herumtragen muss. Es gibt auch ein etwas günstigeres Set, aber leider nicht in Schwarz.

Zum Sunshade und meiner Tablethalterung habe ich einen extra Beitrag geschrieben. Diese Lösung hat sich bis jetzt als sehr gut herausgestellt und werde daher dabei bleiben.

Weiteres Mavic Pro Zubehör, darunter auch Motoren, Motorarme, Mitteil sowie Unterteil des Frames findet ihr ebenfalls bei Banggood.