Quanum Pico / Scisky 32bit brushed FC Setup und Konfiguration + WS2812 LED

Das Quanum Pico bzw. baugleiche Scisky 32bit habe ich schon länger in der Bastelkiste zu liegen, aber es hatte sich bisher kein neues Micro-Projekt dafür gefunden. Jetzt habe ich mal wieder einen Frame gezeichnet, den Micro Stealth und brauchte somit den Flight Controller. Zum neuen Frame schreibe ich natürlich nochmal ausführlich. Die FC macht einen guten Eindruck, hat 4,5A FETs und läuft mit Cleanflight, was mir sehr gut gefällt. Ein DSM2/DSMX Receiver so wie ein 5v StepUp sind bereits integriert und sparen ordentlich Gewicht ein. Mit 2,5g ist es wirklich ein Leichtgewicht und passt auf Grund der Maße (20.0 x 33.5 x 6.0mm) auf eigentliche jeden Micro-Quadrocopter. Ich habe mein Board bei Banggood wie immer über priority Mail Versand bestellt, dann treffen die Bestellungen in der Regel nach 14 Tagen bei euch ein. Erstaunlicherweise habe ich ein Quanum Pico erhalten, obwohl ein Scisky 32bit bestellt wurde. Mir ist es herzlich egal, weil beide absolut identisch sind.

Quanum / Scisky 32bit FC + 1.25mm JST Quanum / Scisky 32bit FC + 1.25mm JST

Für das Board wurden noch 1.25mm JST Stecker gekauft, so dass die Motoren gesteckt werden können. Würde ich euch auch empfehlen, denn so muss nicht jedes Mal beim Austausch der Motoren gelötet werden.

Quanum / Scisky 32bit FC - Rückseite

Das Board liefert über die beiden vorhandenen Steckerplätze 5v. Leider habe ich nicht die passenden Stecker und daher direkt vor der Steckerbuchse vom PIN auf dem Board die 5v (rotes Kabel) abgegriffen. GND kommt vom Akkuanschluss auf der Rückseite. Nach der Messung liegen bei mir 5,07v an, also optimal für das FPV-Kit und eventuell eine WS2812 LED.

Quanum / Scisky 32bit FC - 5v PinOut

Denn bei rcgroups habe ich noch folgenden Hinweis für WS2812 LEDs gefunden und somit gleich das Signalkabel (gelb) an die linke Stelle von den drei Pads angelötet. Foto im Anschluss

Quanum / Scisky 32bit FC - WS2812 LED PinOut Weiterlesen

Carbon Micro Hex FPV Setup

Über den Anschluss der WS2812 LED habe ich gestern geschrieben. Heute geht es um den Anschluss des FPV-Equipments. Ich nutze wie beim Micro H v3 ein VTX von fpvhobby, weil dieser das Fatsharkband unterstützt, mit 1,3g klein und leicht ist und letztlich auch gut verbaut werden kann. Beim Micro H v3 kam allerdings noch ein LC-Filter und ein StepUp zum Einsatz. Thorsten hat nun herausgefunden, dass der StepUp für die Störungen im Bild zuständig ist. Daher wurde der StepUp gegen den RMRC 5V Step-Up Voltage Regulator ausgetauscht. Der mit gerade einmal 0,7g auch um einiges kleiner und leichter ist. Der Hauptvorteil liegt aber darin, dass er wirklich eine saubere Spannung von bei mir 5,04v erzeugt und diese anscheinend gut geglättet wird. Auf jeden Fall braucht man so keinen LC Filter mehr zu nutzen und spart zusammen mit dem neuen StepUP mehr als 3g Gewicht ein.

Multiflite-Pinlayout LED, FPV und Buzzer Micro Hex FPV

Der Anschluss an sich erfolgt wie beim Micro H auch beim Micro Hex. Die verwendeten Komponenten unterscheiden sich nicht, bis auf den StepUp. Vom StepUp werden 5v und GND zum VTX und von dort weiter zur Kamera geleitet. Zusätzlich wird das Video und Audiokabel ebenfalls mit der Cam verbunden und fertig ist der FPV Aufbau.

Am kommenden Wochenende soll bei uns endlich wieder ein Hallenfliegen stattfinden. Ich hoffe es klappt, dann kann ich nämlich auch die neuen Micro Cloverleaf Antennen testen. Vielen Dank dazu erstmal an Lars von red-leaves.de, der mir die Antennen zum Testen zur Verfügung gestellt hat.

Ich habe Sie jetzt schon knapp eine Woche hier liegen, bin aber wegen der LEDs noch nicht zum FPV-Kit und damit zu den Antennen gekommen. Sie machen einen hochwertigen Eindruck und sind im Vergleich zu den mitgelieferten CL Antennen von fpv-hobby wesentlich stabiler aufgebaut. Das geht bei dem verwendeten Silber-Kupfer-Draht los und endet bei einer ordentlich geschirmten Leitung zum VTX hin. Durch das Silber-Kupfer-Gemisch wird die Videoqualität und Reichweite erhöht, dass ist auch bereits von den Fiveleaf und anderen CL Antennen bekannt. Denn durch die versilberte Oberfläche des Kupferdrahtes wird der sogenannte Skin-Effekt an der Oberfläche (Skin) des Leiters optimal unterstützt. Bei den Micro-Cloverleaf war das leider bisher nicht der Fall. Hier werden nur billige Kupferdrähte mit einer festen Krone eingesetzt. Die Antennen von red-leaves.de hingegen werden alle einzelne feinjustiert und an entsprechenden Messgeräten geprüft. Man kann sich also sicher sein, eine ordentliche Sendequalität zu erhalten.

red-leaves Micro-Cloverleaf Micro Cloverleaf von red-leaves

Ich freue mich einen ordentlichen Shop für Micro Cloverleaf Antennen gefunden zu haben, der dazu noch in Deutschland (Berlin) sitzt. Somit sind schnelle Versandzeiten garantiert. Im Shop werden aber natürlich auch normale Cloverleaf, Fiveleaf, Helix und Patchantennen angeboten und alle werden nach Aussage von Lars vor dem Versand geprüft und notfalls feinjustiert! Hier unterscheidet sich red-leaves also deutlich von anderen Herstellern. Zudem ist der Kontakt und Support super!

Zusammen mit dem neuen StepUp und der Micro CL habe jetzt ein ordentliches Video-Bild, auch ohne LC-Filter, den ich vorher immer brauchte. Ich muss fliegen, hoffentlich klappt das am Weekend. 😉 Das Gewicht liegt jetzt bei 64,2g und mit Akku bei 86,4g. Das ist ein sehr gutes Ergebnis und der Austausch bzw. die Gewichtsersparnis der Schrauben und des StepUp haben sicherlich einen großen Teil dazu beigetragen.

Carbon Micro Hex – FPV Setup

MultiFlite FC LED Setup & Micro Hex LED Bumper/Mounts

Der Carbon Micro Hex hat endlich eine LED-Beleuchtung bekommen! Die multiFlite FC mit Cleanflight unterstützt die LED Steuerung für WS2812 LEDs, wie wir es von größeren Boards z.B. Naze32, Flip32 usw. kennen. Man kann natürlich aus Gewichts- und Verbrauchsgründen keine Lichterkette an den Microcopter hängen, aber für Batteriewarnung und Gasanzeige ist es auf jeden Fall eine nette Sache. Ein ausführliches Tutorial zur LED Konfiguration per Cleanflight habe ich bereits geschrieben. Hier soll es mehr um die Verkabelung der einzelnen Komponenten gehen.

Multiflite Pinlayout WS2812 LED

Für den Betrieb der WS2812 LED(s) wird je nach Anzahl ein StepUp Wandler benötigt. Ich kann euch den RMRC 5V Step-Up Voltage Regulator nur empfehlen. Es ist der derzeit kleinste Micro StepUp den ich kenne und wiegt gerade einmal 0,7g. Zudem hat er weitere Vorteile in Bezug auf das FPV-Kit, dazu aber später mehr. Das multiFlite Board hat auch einen logic-level-converter integriert, d.h. es können direkt an das Board die LEDs angeschlossen werden. Ich wäre aber vorsichtig, den wir wissen nicht genau, wie viele LEDs gleichzeitig angeschlossen werden können. Daher arbeite ich lieber mit einem zusätzlichen StepUp. Wer die LED direkt am Flight Controller anschließen möchte, kann neben dem GND Pin zur WS2812 LED, die Spannung von knapp 4v abgreifen und ebenfalls zur LED weiterleiten. Meine WS2812 LED lief allerdings nicht mit der Spannung.

Da eine LED bereits an die 60ma Strom zieht, würde ich zudem maximal 2 LEDs verbauen um die Flugzeit nicht zu sehr zu schmälern. Der Anschluss per StepUp an sich ist einfach, vom Akkustecker wird die Spannung zum StepUp geführt. Der StepUp hat nur drei Pins für Vin, Vout und GND. GND muss also für die Weiterführung doppelt angeschlossen bzw. verlötet werden. In den StepUp werden 4,2-3,7v befördert, je nach Ladezustand des Akkus und auf 5v aufsummiert. Vom Step geht dann nur die VCC Leitung zur WS2812 LED. Auf dem Weg wird noch eine Schottky Diode eingebunden, um die Spannung wieder minimal zu senken. Am besten sind 4,7v-4,8v, eine Spannung knapp unter 5v. Sollten mehr als 5v anliegen, wird die LED wild binken und keine Farbe korrekt darstellen. Die korrekte Spannung ist daher sehr wichtig und mit Hilfe einer Schottky Diode gewichtsparend zu realisieren.

Carbon MicroHex WS2812-LED

DataIn und GND kommen von den vorgesehenen Pins vom MultiFlite Board und werden direkt an die LED angeschlossen. Achtet darauf, dass die Richtung für DataIn korrekt verlötet ist. Auf den WS2812 sind dazu eigentlich immer Richtungspfeile angegeben, in der das Signal verläuft. Andersherum angeschlossen wird die LED nicht leuchten. Ein Video folgt in Kürze!

Um die LED oder LEDs nun entsprechend am Micro Hex oder Micro H v3 verbauen zu können, habe ich zwei LED Bumper bzw. Mounts gezeichnet, die ihr euch im Anschluss herunterladen und ausdrucken könnt. Die Halter sind 10mm hoch und haben M2 Löcher, also von den Maßen her genauso groß wie die originalen Distanzhalter. Am besten nach dem Druck einmal mit den Edelstahlschrauben vorschrauben, um ein Gewinde zu schneiden und danach sollte auch wieder die Polyamid Schraube verwendet werden können.

Micro Hex, Micro H v3 Led-Bumper Mounts

9.8 KiB
64 Downloads
Details

MICRO HEX – MULTIFLITE FC LED SETUP

1s Lipo Auswahl 750-950mah

Der Akkumarkt im 1s Lipobereich ist in der Vergangenheit immer wieder durch hohe C-Zahlen gekennzeichnet. Leider stimmen diese angegeben C-Zahlen auf den Akkus so gut wie nie! Inzwischen habe ich einige Akkus getestet und kann mir glaube ich ein gewisses Urteil bilden. Angefangen hat der ganze Bereich mal mit 240-380mah. Die Kapazität ist dann schnell auf 500mah angestiegen und es hat eine Zeit gedauert bis 750mah Akkus auf den Markt gekommen sind. Aktuell ist das genau das gleiche Thema mit den 950mah Akkus. Es gibt inzwischen ein paar Anbieter dafür, die wieder mit großen C-Zahlen werben. Nanotech Akkus, ob 750er oder 950er sind beliebt, haben aber oft das Problem der geringen Ladezyklen. Der 900er von Banggood ist nicht schlecht, aber ob hier die C-Zahl stimmt, darf bezweifelt werden. Meine 300er Nanotech hatten vielleicht gerade mal 15 Ladungen durchgehalten, dann konnte ich sie auch schon wieder entsorgen. Bei den 750er scheint das nicht mehr ganz so schlimm zu sein und lässt darauf hoffen, dass es bei den 950er noch weniger der Fall ist. Dies lässt sich aber immer erst abschließend nach einige Flügen mit den selben Akkus beurteilen.

Nanotech 950 mit 25c und 65c

Bis jetzt bin ich mit den 950er Nanotech (25c) ca. 10-15 mal geflogen und bisher gibt es noch keine Anzeichnen für eine vorzeitige Aufgabe der Akkus. Gestern sind die neuen Nanotech 950mah (65c) angekommen. Die Akkus sind etwa 1mm dicker als die Nanotech (25c) und somit auch etwas schwerer. Das Gewicht liegt bei knapp 27g, also 2g schwerer um genau zu sein.

Da man bereits weiß, dass die einzelnen Zellen auch bei großen Akkus mit zunehmender C-Zahl dicker und schwerer werden, lässt das darauf hoffen, dass die neuen Akku tatsächlich eine höhere Dauerleistung abgeben können. Leider habe ich nicht die Möglichkeiten, die Akkus mit maximaler Leistung zu entladen, um so die C-Zahl zu ermitteln.

Ich kann nur einen subjektiven Test vornehmen, bin dazu mit dem Micro Hex (ohne FPV-Kit) auf der Stelle geflogen und habe den Timer von der Taranis für die Messung genutzt. Zuerst die neuen Akkus mit 65c. Die Flugzeit lag bei 6.34min, dann ist der Copter zu Boden gesunken. Die Restzellenspannung lag bei 3,49v. Aufgeladen wurden 921mah.

Weiterlesen