Carbon Micro H v3 FatShark FPV Setup

Gestern Abend bin ich endlich zum Zusammenbau des FPV Systems für den Micro H v3 gekommen. Der FatShark kompatible Micro FPV Sender ist nach über 5 Wochen Wartezeit eingetroffen und dem Aufbau stand somit nichts mehr im Wege. Folgende Komponenten habe ich verwendet.

verwendete Komponenten:

Nachtrag zur Cam:

Zuerst habe ich mir angeschaut, wie das Ganze auf dem Frame platziert werden sollte und dementsprechend die Kabel zurecht geschnitten und vorbereitet.

Micro-H v3 FPV (1) Micro-H v3 FPV (2)

Im Anschluss ging es ans verlöten der einzelnen Komponenten. Dazu habe ich mit dem Step Up Wandler angefangen, der dafür sorgt, dass die Spannung von 3,7v auf 5v angehoben wird und die Kabel in Richtung der späteren Stromversorgung angelötet. Die „out“ Kabel vom Wandler gehen direkt zum FPV Sender und dieser wiederum leitet die Spannung an die Kamera weiter. Somit ist Cam und FPV Sender mit konstanten 5v Spannung versorgt. Im Test hat alles super funktioniert, aber wenn die Motoren laufen und Leistung ziehen, kann es möglicherweise zu Störungen im Videobild kommen. Sollte das der Fall sein, muss ich noch meinen bereits gebastelten LC Filter verbauen, vielleicht auch nochmal in neuer bzw. angepasster Bauart für den Micro H. (Nachtrag: Es kommt zu Störungen und der LC Filter wurde eingebaut, leider ist das Bild immer noch nicht perfekt, aber besser als vorher) Weiterlesen

LC Filter Eigenbau für störungsfreies FPV

Ich habe mir in den letzten Tagen meine ersten LC-Filter gebaut und wollte daher näher darauf eingehen. Ein LC-Filter zur Unterdrückung von Störungen wird dann benötigt, wenn Motoren oder anderes stromintensives Zubhör das Videobild z.B. durch Streifenbildung stören. Der Aufbau eines solchen Filters ist im Prinzip ganz leicht. Man benötigt eine Diode (nicht zwingend notwendig), eine Spule und einen Kondensator. Werden die Teile wie im nachfolgenden Schaltplan verlötet, ist der LC-Filter einsatzbereit.

LC Filter FPV

Teile für den Schaltplan:

Die Spule kann man sich selber basteln, dazu wird ein Ring aus Kunststoff verwendet und um diesen ein isolierter Draht gewickelt. Ich habe das gleich mit dem Kabel gemacht, welches der Plusleitung entspricht. Die Spule sollte mindestens 5 oder mehr Wicklungen haben. Inzwischen gibt es aber auch für wenige Cents sehr gute abgeschirmte bzw. geschlossene Spulen zu kaufen.

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SBUS Unterstützung für APM Ardupilot

Die Flugsaison geht bald wieder richtig los und ich habe schon über den neuen Empfänger X4R für meinen BlackStar Mini Hexa berichtet. Der Empfänger unterstützt SBUS, was ich persönlich sehr gut finde und daher auch gerne nutzen würde. Vorteil ist gerade bei kleinen Coptern, dass alle Signale über ein einziges Kabel laufen. Im Netz habe ich eine Lösung zur SBUS Unterstützung für APM Boards gefunden.

Dazu muss das APM im DFU Mode gestartet und eine „.hex-file“ auf den Atmega übertragen werden. Anschließend kann das APM SBUS und PPM verstehen. Für die Installation benötigt ihr Flip, eine Software zum flashen der APM-sbus-ppm-v1.hex von Peter King.

APM_DFU-Mode (1)

Zum Anfang wird wie oben im Bild abgebildet JP2 überbrückt und das APM danach eingeschaltet bzw. mit Strom versorgt. Ist das erledigt, muss ein weiterer Jumper (unteres Bild – rotes Kabel) kurz überbrückt werden, so dass das APM im DFU Mode startet. Anschließend kann es wieder entfernt werden, aber der Jumper 2 bleibt weiterhin geschlossen.

APM_DFU-Mode (2)

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